„With you I hope“ von Justine Pust (Belmont Bay 2)

„Manchmal musst du erst etwas verlieren, um die Liebe zu finden.“ Der zweite Band der Belmont Bay Reihe – „With you I hope“ – ist zu gleichen Teilen dramatisch und weckt die Hoffnung an das Gute im Menschen.

Wie ich zu Justine Pust kam:

Meine Wunschliste, was Bücher angeht, ist ellenlang. Und damit ich darauf nicht nur Bücher sammle, die ich mir irgendwann kaufe, hat mich mein Mann zum Jahrestag überrascht und mir nicht nur den ersten Band der New Adult Buchreihe, sondern die ganze Trilogie der Autorin geschenkt. Und das war definitiv keine schlechte Entscheidung, denn Justine trifft mit ihren Geschichten genau meinen Geschmack.

Klappentext – worum geht es in „With you I hope“?

Obwohl Megan ihre Familie und vor allem ihre Adoptivschwester Mia liebt, wünscht sie sich nichts sehnlicher, als endlich ihre leiblichen Eltern ausfindig zu machen. Deren letzte Spur hat Megan vor einigen Jahren nach Belmont Bay geführt, und sie hat sich in die idyllische kleine Stadt verliebt – auch, weil sie sich ihren Wurzeln dort näher fühlt. 

Als Leo in Belmont Bay auftaucht, ist er für Megan zunächst vor allem eines: eine neue Chance, das Geheimnis um ihre Eltern doch noch zu lüften. Ihre Nachforschungen stellen Leo und Megan jedoch vor ungeahnte Konflikte, und schon bald sind sie hin- und hergerissen zwischen Liebe und Verrat.

Mein Fazit zu „With you I hope“ von Justine Pust:

Wie auch schon im ersten Band gibt es ganz zu Anfang eine Triggerwarnung, was ich unglaublich wertschätze. Denn mit häuslicher Gewalt, Adoption und Vertuschung schneidet sie in diesem Buch keine leichten Themen an.

Megan, die ich im ersten Band als unglaublich starke Persönlichkeit wahrgenommen hatte, bekommt hier noch einmal ganz andere, verletzlichere und unsichere, Züge. Die suche nach dem fehlenden Puzzlestück ihrer Vergangenheit treibt sie um und das Gefühl, nicht gewollt zu sein, beschäftigt sie sehr. Und obwohl sie ihre Adoptivfamilie liebt, fehlt ihr etwas. Jemand.

Leo, der als Privatermittler in Belmont Bay auftaucht und sich direkt in Megan verliebt, kommt ihr da gerade recht, um ihren Vater ausfindig zu machen und ihre leibliche Familie kennenzulernen. Doch ihr Vater ist nicht das, was sie erwartet hat und die Albträume, die sie seit ihrer Kindheit verfolgen, scheinen auf Realität zu basieren.

Während die Liebesgeschichte zwischen Megan und Leo so ein bisschen dahin tröppelt, immer wieder Fahrt aufnimmt und durch Megans Unsicherheit ausgebremst wird, ist die Geschichte um Megans leiblichen Vater keine leichte Kost. Denn auch seine zweite Frau misshandelt er, damit sie sich für ihn passend verhält.

Während ich mich in Belmont Bay, was Justine Pust so liebevoll ausgeschmückt hat, richtig wohl gefühlt habe, hat mich der Schauplatz der Familienzusammenführung mit absolutem Unbehagen übermannt.

Die Autorin schafft es, mit ihren Worten eine unglaubliche Atmosphäre zu schaffen und mich komplett mit in die Geschichte einzusaugen. Megan, Mias Adoptivschwester, ist hierbei der Stützpfeiler, der alles wieder ins rechte Licht rückt.

Auch wenn dieser Liebesroman mir so einiges abverlangt hat und wirklich schwierige Themen behandelt, will ich ihn dir uneingeschränkt empfehlen, denn die Liebesgeschichte in Idaho fesselt vom ersten bis zum letzten Wort und lässt die Charaktere beim Wachsen und Reifen zusehen.

Meine Bewertung von „With you I hope“:

Hier gibt es das Buch zu kaufen:

Thalia*

Amazon*

368 Seiten

Taschenbuch 12, 99 €

Erscheinungsdatum 1.8.22

ISBN 3426528134

 
Viel Spaß beim Lesen!

 

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